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BayernHistory

21 Ausnahmezustand in Bayern 1923

Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die politische Krise in Bayern 1923 nach dem Abbruch des passiven Widerstands gegen die französisch-belgische Ruhrbesetzung durch die Reichsregierung im September 1923. Man erfährt, dass Bayern daraufhin einen Ausnahmezustand erklärte und Gustav von Kahr als Generalstaatskommissar mit diktatorischen Vollmachten einsetzte, wobei Kahr möglicherweise einen eigenen Putsch gegen das Reich plante. Die Darstellung dokumentiert Kahrs Tagebucheintrag vom 3. Oktober 1923 mit Putschplänen für ein „nationales Direktorium" sowie Berichte des württembergischen Gesandten Carl Moser von Filseck vom 4. Oktober und 2. November 1923 zur gespannten Beziehung zwischen Kahr und Hitler. Ein Vortrag von Kahrs Stellvertreter Hubert Friedrich Karl Freiherr von und zu Aufseß vom 20. Oktober 1923 vor Münchner Studenten zeigt die politische Rhetorik dieser Phase.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Ereignis
Ausnahmezustand in Bayern 1923
Auslöser
Beendigung des passiven Widerstands durch Reichsregierung im September 1923
Generalstaatskommissar
Gustav von Kahr
Tagebucheintrag Kahr
3. Oktober 1923
Geplante Institution
Nationales Direktorium
Bericht Gesandter Moser von Filseck
4. Oktober und 2. November 1923
Vortrag von und zu Aufseß
20. Oktober 1923 in München
Thema Vortrag
Verhältnis Bayern zu Berlin, Kritik an Reichsregierung

Textauszug

1923 erklärte Bayern den Ausnahmezustand und setzte Gustav von Kahr als Generalstaatskommissar ein. Kahr erhielt diktatorische Vollmachten und setzte den Reichsregierungen entgegen. Bayern plante möglicherweise einen eigenen Putsch, da es den Kurs des Reiches nicht akzeptierte. Die Lage in Bayern spitzte sich dramatisch zu. Ausnahmezustand in Bayern 1923 Sehr zum Missfallen der bayerischen Regierung beendete die Reichsregierung den passiven Widerstand gegen die französisch-belgische Besetzung von Rhein und Ruhr im September 1923. In Bayern wurde daraufhin ein Generalstaatskommissar mit diktatorischen Vollmachten eingesetzt: der frühere Ministerpräsident Gustav von Kahr. Dieser Ausnahmezustand war verfassungswidrig und hätte ein Einschreiten des Reiches (sogenannte Reichsexekution) erfordert, um Bayern wieder auf rechtsstaatliche Wege zurückzuführen. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Datensatz-ID: BHA-E-13511
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Nutzungshinweis

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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 21 Ausnahmezustand in Bayern 1923. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13511-de.html (Zugriff am 01.09.2026)