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BayernHistory

20 Ruhrkrise und Hyperinflation 1923

Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Ruhrkrise und Hyperinflation von 1923 in Deutschland und ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Man erfährt, dass nach der Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich und Belgien die Reichsregierung massenhaft Geld druckte, was die bereits 1922 begonnene Hyperinflation zu extremen Ausmaßen führte. Die Darstellung behandelt konkrete Folgen wie stündlich steigende Preise, den Transport von Geldscheinen in Schubkarren und den Zusammenbruch von Ersparnissen, dokumentiert durch Zeitzeugenbefunde der Journalistin Paula Schlier (Oktober 1923) und des Künstlers George Grosz. Der Beitrag nennt die bayerischen Ministerpräsidenten Gustav von Kahr, Hugo von Lerchenfeld und Eugen von Knilling und verweist im Exkurs auf Karl Polanyis wirtschaftssoziologische Analyse der 1920er/30er Jahre und sein 1944 erschienenes Werk "The Great Transformation".
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Ereignis
Ruhrkrise und Hyperinflation
Jahr
1923
Besetzung
Ruhrgebiet durch Frankreich und Belgien
Beginn Hyperinflation
1922
Bayerischer Ministerpräsident
Gustav von Kahr
Nachfolger
Hugo von Lerchenfeld, Eugen von Knilling
Zeitzeuge
Paula Schlier (Journalistin), George Grosz (Künstler)
Karl Polanyis Werk
The Great Transformation, 1944 erschienen
Polanyis Lebensdaten
1886–1964

Textauszug

Die Ruhrkrise führte 1923 zu einer schweren Wirtschaftskrise und Hyperinflation in Deutschland. Die Preise stiegen extrem, und das Geld verlor seinen Wert. Viele Menschen litten unter der Inflation, und die gesellschaftliche Ordnung brach zusammen. Die Krise verstärkte den Unmut in der Bevölkerung und führte zu weiteren politischen Spannungen. Ruhrkrise und Hyperinflation 1923 Nachdem die Alliierten die Auflösung der Einwohnerwehren auch in Bayern erzwungen hatten, trat Ministerpräsident Gustav von Kahr zurück. Ihm folgten zwei weitere adelige, aus der Ministerialbüro-kratie stammende, wenig volksnahe Ministerpräsidenten: Hugo von Lerchenfeld und Eugen von Knilling. Das politische Hauptproblem der frühen 1920er Jahre stellten die Kriegsfolgen in Form der Reparationen dar. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Datensatz-ID: BHA-E-13510
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 20 Ruhrkrise und Hyperinflation 1923. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13510-de.html (Zugriff am 01.09.2026)