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BayernHistory

19 Keine Ausweisung Hitlers

Kapitel
Note: This text is currently available in German only.
Part of the exhibition: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Contents of this entry in the BayernHistory app

Der Beitrag zeigt, dass Adolf Hitler als österreichischer Staatsbürger in Bayern lebte, ohne ausgewiesen zu werden, obwohl bayerische Behörden seine Ausweisung prüften. Man erfährt, dass Hitler 1913 aus Wien nach München kam, um der österreichischen Wehrpflicht zu entgehen, und während des Weltkriegs in der bayerischen Armee diente. Die Darstellung behandelt die Fremdenfeindlichkeit der bayerischen Behörden in den Jahren 1919/20, die später gelockert wurde und kritisiert wurde. Der Beitrag dokumentiert, dass die USPD im Landtag auf Hitlers aufhetzende Reden hinwies und der bayerische Innenminister Franz Xaver Schweyer eine Ausweisung Hitlers in Erwägung zog, diese aber nicht umgesetzt wurde, was Gustav von Kahr 1922 in seinem Tagebuch kritisch kommentierte.
Full entry: free of charge in the BayernHistory app.

Key facts

Ankunft in Bayern
1913 aus Wien nach München
Grund der Auswanderung
Entgehung der österreichischen Wehrpflicht
Kriegsdienst
Bayerische Armee während des Weltkrieges
Staatsangehörigkeit
Österreichischer Staatsbürger
Fremdenpolizei-Maßnahmen
1919/20, Verweisung und Internierung in Lagern wie bei Ingolstadt
Bayerischer Innenminister
Franz Xaver Schweyer (1868-1935)
Kritiker im Landtag
USPD und USP-Abgeordneter Ernst Niekisch (1889-1971)
Tagebuch-Quelle
Gustav von Kahr, 1922

Text excerpt

Obwohl Adolf Hitler als österreichischer Staatsbürger in Bayern lebte, wurde er trotz seiner radikalen Reden und Aktivitäten nicht ausgewiesen. Die Behörden prüften seine Ausweisung, handelten aber nicht. Dies erlaubte Hitler, in Bayern zu bleiben und seine politische Karriere fortzusetzen. Keine Ausweisung Hitlers Hitler war 1913 aus Wien nach München gekommen, um der österreichischen Wehrpflicht zu entgehen. Während des Weltkrieges diente er in der bayerischen Armee. Laut eigenen Aussagen sah er sich als Deutscher und hatte kein Interesse an der österreichischen Staatsangehörigkeit. Gegen „Fremde“ gingen bayerische Behörden in den Jahren 1919/20 rabiat vor, die Fremdenpolizei verwies viele Menschen des Landes oder internierten sie in Lagern wie bei Ingolstadt. … Continue reading in the BayernHistory app.
Available in the app: 🎧 3 audio contributions
Record ID: BHA-E-13509
Categories:
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Citation: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 19 Keine Ausweisung Hitlers. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13509-en.html (accessed 2026-09-01)