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BayernHistory

17 Kein Verbot der Parteizeitung Völkischer Beobachter

Kapitel
Note: This text is currently available in German only.
Part of the exhibition: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Contents of this entry in the BayernHistory app

Der Beitrag behandelt die Geschichte des Völkischen Beobachters, den die NSDAP im Dezember 1920 von der Thule-Gesellschaft kaufte und als zentrales Propagandainstrument nutzte. Man erfährt, dass Max Amann ab April 1922 Geschäftsführer war, während Dietrich Eckart von 1921 bis 1923 und Alfred Rosenberg von 1923 bis 1938 als Chefredakteure tätig waren; viele Artikel bis 1922 stammten von Hitler selbst. Die Darstellung zeigt, dass die Zeitung wegen aggressiver Attacken auf demokratische Politiker mehrfach verboten wurde, Bayern sich aber 1923 weigerte, das Reichsverbot durchzusetzen, bis die Zeitung nach dem Hitler-Ludendorff-Putsch vorübergehend untersagt wurde und ab 26. Februar 1925 erneut erschien. Der Beitrag belegt die Bedeutung des Blattes durch Erfahrungsberichte der Schreibkraft Paula Schlier (1899-1977) aus ihrem Werk „Petras Aufzeichnungen" (Innsbruck 1926).
Full entry: free of charge in the BayernHistory app.

Key facts

Zeitung
Völkischer Beobachter
Kaufdatum
Dezember 1920
Verkäufer
Thule-Gesellschaft
Geschäftsführer
Max Amann (ab April 1922)
Chefredakteur 1921–1923
Dietrich Eckart
Chefredakteur 1923–1938
Alfred Rosenberg
Verbot nach
Hitler-Ludendorff-Putsch
Wiedererscheinen
26. Februar 1925
Zeitzeugin
Paula Schlier (1899-1977)

Text excerpt

Die NSDAP kaufte 1920 den Völkischen Beobachter, eine antisemitische Zeitung. Diese wurde ein wichtiges Propagandainstrument der Partei. Trotz mehrerer Verbote im Reich konnte die Zeitung weiter erscheinen, da Bayern sich weigerte, die Verbote durchzusetzen. Erst nach dem Hitler-Putsch 1923 wurde die Zeitung vorübergehend verboten. Kein Verbot der Parteizeitung Völkischer Beobachter Die NSDAP kaufte die Zeitung im Dezember 1920 der Thule-Gesellschaft ab. Damit hatte die NSDAP auf dem boomenden Zeitungsmarkt der Weimarer Republik ein wichtiges Medium für sich gewonnen. In Zeiten vor Rundfunk, Fernsehen oder Internet war die Zeitung das zentrale Informationsmittel. Zentrale Aufgabe des Parteiorgans der NSDAP war die Verbreitung der nationalsozialistischen Ideologie. … Continue reading in the BayernHistory app.
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Record ID: BHA-E-13507
Categories:
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Citation: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 17 Kein Verbot der Parteizeitung Völkischer Beobachter. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13507-en.html (accessed 2026-09-01)