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BayernHistory

15 Antiparlamentarismus

Kapitel
Note: This text is currently available in German only.
Part of the exhibition: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstützes Werk © Wolfgang Hauck

Contents of this entry in the BayernHistory app

Der Beitrag zeigt die Ablehnung des Parlamentarismus durch die NSDAP und Hitler. Man erfährt, dass Hitler Volksvertretungen kritisierte und diese durch eine Diktatur ersetzen wollte, wobei Parlamente in seinem geplanten politischen System keine Rolle spielen sollten. Nach seiner Haft in Landsberg entschied sich Hitler für einen Kurs der „Legalität", wonach die NSDAP durch Wahlen in die Parlamente einziehen sollte, um dort den Parlamentsbetrieb zu behindern. Die Darstellung behandelt auch Ministerpräsident Gustav von Kahr, der eine reservierte Haltung gegenüber dem bayerischen Landtag pflegte, sowie eine Äußerung Hitlers vom 25. Oktober 1922 in München, in der er Parlamente ablehnte und die Bildung von „Stoßtrupps" zur Übernahme des Volksschicksals forderte.
Full entry: free of charge in the BayernHistory app.

Key facts

Akteur
NSDAP und Hitler
Haltung
Ablehnung des Parlamentarismus
Wendepunkt
Haft in Landsberg
Neue Strategie
„Legalität" durch Wahlen und Obstruktion
Ort der Äußerung
München
Datum der Äußerung
25. Oktober 1922
Bezugsperson
Gustav von Kahr
Quelle
Ernst Deuerlein (Hrsg.): Der Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten, 5. Auflage, München 1982

Text excerpt

Die NSDAP und Hitler lehnten den Parlamentarismus ab. Hitler kritisierte Volksvertretungen und wollte sie durch eine Diktatur ersetzen. Nach seiner Haft entschied er sich, die NSDAP auf „legalem“ Weg in die Parlamente zu bringen, um diese von innen heraus zu blockieren und zu zerstören. Antiparlamentarismus Schon Ministerpräsident Gustav von Kahr pflegte eine reservierte Haltung gegenüber dem bayerischen Landtag und setzte stattdessen auf restaurative Kräfte wie die Einwohnerwehren. Die frühe NSDAP war durch ihre Ablehnung des Parlamentarismus geprägt. Hitler äußerte sich wiederholt negativ über Volksvertretungen, sowohl in Reden als auch später in seiner Propagandaschrift „Mein Kampf“. In der von ihm geplanten Diktatur sollten Parlamente keine Rolle spielen. … Continue reading in the BayernHistory app.
Available in the app: 🎧 2 audio contributions
Record ID: BHA-E-13506
Categories:
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Usage Notice

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Citation: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 15 Antiparlamentarismus. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13506-en.html (accessed 2026-09-01)