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BayernHistory

13 Antisemitismus

Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
KI-unterstütztes Werk © Wolfgang Hauck

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag zeigt die Verschärfung des Antisemitismus in Bayern unter Gustav von Kahr, insbesondere durch die Internierung und Ausweisung von Juden aus Osteuropa, für die Kahr ein Lager bei Ingolstadt errichten ließ. Man erfährt, dass während des Ersten Weltkriegs antisemitische Gerüchte über die Unterrepräsentation von Juden in den Streitkräften kursierten, die durch die unveröffentlichte „Judenzählung" widerlegt werden konnten, aber unwiderlegt blieben. Die Darstellung belegt mit Zeugnissen von Oskar Maria Graf, Kurt Tucholsky (1921), dem württembergischen Gesandten Carl Moser von Filseck (1920) und Adolf Hitler (April 1922) die Zunahme antisemitischer Ausschreitungen und Hetze, gegen die die bayerische Regierung nicht vehement vorging, sowie die Rolle des antisemitischen Blattes „Völkischer Beobachter". Zusätzlich wird Konrad Heidens Analyse von Hitlers populistischer Rhetorik zur Stigmatisierung jüdischer Touristen dargestellt.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Politische Figur
Gustav von Kahr
Maßnahme
Lager bei Ingolstadt für Ostjuden
Gerücht im Ersten Weltkrieg
Unterrepräsentation von Juden in Streitkräften
Untersuchung
Judenzählung beim Heer
Journalist/Schriftsteller
Kurt Tucholsky (1890-1935)
Aufruf Tucholskys
1921, Reiseboykott Bayern
Bericht Moser von Filsecks
12. März 1920
Hitler-Rede
April 1922
Antisemitische Publikation
Völkischer Beobachter
Historiker/Hitler-Gegner
Konrad Heiden (1901 München – 1966 New York)

Textauszug

Unter Gustav von Kahr wurde der Antisemitismus in Bayern verstärkt. Juden aus Osteuropa wurden interniert oder ausgewiesen. Schon im Ersten Weltkrieg kursierten antisemitische Gerüchte, die nie widerlegt wurden. Die Regierung ging nicht gegen antisemitische Ausschreitungen vor, was zu einer Zunahme dieser Gewalt führte. Antisemitismus Zur Politik Kahrs gehörte u.a. die Ausweisung sogenannter Ostjuden. Dabei handelte es sich um Menschen, die vor den Pogromen in Osteuropa, insbesondere dem Zarenreich, während des Ersten Weltkriegs geflohen waren und Schutz in Bayern gesucht hatten. Kahr ließ ein Lager bei Ingolstadt errichten, in das auch Juden aus Osteuropa eingesperrt wurden. Zu den Kriegsfolgen gehörte nicht zuletzt ein virulenter Antisemitismus. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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Datensatz-ID: BHA-E-13503
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Nutzungshinweis

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Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 13 Antisemitismus. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13503-de.html (Zugriff am 01.09.2026)