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BayernHistory
11 Der Kapp-Lüttwitz-Putsch
Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag behandelt den Kapp-Lüttwitz-Putsch vom März 1920 in Berlin, bei dem der General Walther von Lüttwitz und der Politiker Wolfgang Kapp versuchten, die sozialdemokratische Reichsregierung zu stürzen, nachdem Reichswehrminister Gustav Noske die Freikorps aufgelöst hatte. Man erfährt, dass der Putsch nach vier Tagen durch einen Generalstreik in Berlin und weiten Teilen des Reiches scheiterte, und dass die Marinebrigade Ehrhardt das Hakenkreuz als Erkennungszeichen trug. Die Darstellung zeigt, dass der damals noch unbekannte Adolf Hitler die Putsch-Situation nutzen wollte und mit Mentor Dietrich Eckart von Augsburg nach Berlin flog, um Kapp zu treffen, diesen aber verfehlte, da Kapp bereits geflohen war. Der Beitrag dokumentiert die Instabilität der Weimarer Republik und die frühe Verstrickung Hitlers in politische Umbruchversuche.
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Kurzfakten
Ereignis
Kapp-Lüttwitz-Putsch
Datum
März 1920
Ort
Berlin
General
Walther von Lüttwitz (1859-1942)
Mitputschist
Wolfgang Kapp (1858-1922)
Reichswehrminister
Gustav Noske (1868-1946)
Dauer
vier Tage
Beendigung
Generalstreik
Adolf Hitler
flog von Augsburg nach Berlin
Mentor Hitlers
Dietrich Eckart
Textauszug
1920 versuchten rechte Militärs und Politiker, die Reichsregierung zu stürzen. Der Putsch scheiterte nach wenigen Tagen durch einen Generalstreik.
Adolf Hitler, damals ein unbekannter Politiker, versuchte den Putsch für seine Zwecke zu nutzen, scheiterte aber ebenfalls. Der Putsch zeigte die Instabilität der jungen Republik.
Der Kapp-Lüttwitz-Putsch
In Berlin kam es in der instabilen Lage im März 1920 zum Kapp-Lüttwitz-Putsch gegen die sozialdemokratische Regierung. Der sozialdemokratische Reichswehrminister Gustav Noske (1868-1946) löste auf Anweisung der Alliierten die Freikorps auf, da sie gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages (Art. 160) verstießen. Dies betraf auch die Marinebrigade Ehrhardt. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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