Alles in der App BayernHistory zu finden. Jetzt herunterladen, es lohnt sich!
Die App ist kosten- und werbefrei. Verfügbar für iOS und Android. In der App sind alle Beiträge auch vertont – zum Anhören!
BayernHistory
10 Reichsfeindlichkeit in Bayern
Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt, wie Bayern nach der Weimarer Verfassung von 1919 seine Sonderrechte verlor und sich politisch nach rechts radikalisierte. Man erfährt, dass Bayern mit etwa 6,8 Millionen Einwohnern (10,7% der Reichsbevölkerung) durch die Verfassung von 1919 zum gewöhnlichen Land herabgestuft wurde und das Reich nun über die Steuergelder verfügte, statt der Länder. Die Darstellung behandelt den Konflikt zwischen der meist aus der Weimarer Koalition bestehenden Reichsregierung und dem nach rechts gerückten Bayern, wobei der Gegensatz zwischen Berlin und dem ländlichen Bayern verschärfend wirkte. Der Beitrag dokumentiert anhand von Augenzeugenbericht des österreichischen Generalkonsuls den Besuch des Reichspräsidenten Friedrich Ebert (SPD, 1871–1925) in München im Sommer 1922, wo dieser durch Demonstranten der nationalsozialistischen Partei unter Hitler angepöbelt und angespuckt wurde, sowie einen kontrastierenden Bericht des württembergischen Gesandten Carl Moser von Filseck (1869–1949), der von einem störungsfreien Besuch berichtet.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Weimarer Verfassung
1919
Bayerische Bevölkerung
ca. 6,8 Millionen Einwohner
Bevölkerungsanteil am Reich
etwa 10,7%
Reichspräsident
Friedrich Ebert (SPD, 1871–1925)
Besuch in München
Sommer 1922
NSDAP-Führer
Hitler
Württembergischer Gesandter
Carl Moser von Filseck (1869–1949)
Österreichischer Generalkonsul
berichtete nach Wien
Textauszug
Bayern hatte sich lange als eigenständig empfunden. Mit der Weimarer Verfassung von 1919 verlor Bayern viele seiner Sonderrechte. Dies führte zu Spannungen mit der Reichsregierung, die meist aus Parteien der Weimarer Koalition bestand. Bayern rückte politisch immer weiter nach rechts und wurde zu einem Zentrum für rechtsradikale Kräfte.
Reichsfeindlichkeit in Bayern
Über Jahrhunderte hatte Bayern eine recht unabhängige und selbstbewusste Rolle gespielt. Nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen von 1866 und dem gewonnenen Krieg gegen Frankreich von 1870/71 wurde Bayern Teil des neuen Reichs, erwartete aber eine vorteilhafte Sonderrolle. Mit der Zusage bestimmter Privilegien erklärte König Ludwig II. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 3 Audiobeiträge · 🖼 1 Bild in der Galerie · 🔗 1 Weiterführender Link
Datensatz-ID:BHA-E-13499✓ Kopiert!
Kategorien:
Diesen Beitrag finden Sie mit Bildern, Audio und weiteren Inhalten in der BayernHistoryApp im Themenbereich „BayernHistory“ unter „Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft“. Kostenloser Download in den App Stores.
Nutzungshinweis
Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.
Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): 10 Reichsfeindlichkeit in Bayern. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13499-de.html (Zugriff am 01.09.2026)