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BayernHistory
08 Verpasste Chancen einer neuen Nachkriegsordnung
Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag zeigt die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Bayern nach dem Ende der Münchner Räterepublik. Man erfährt, dass der sozialdemokratische Ministerpräsident Johannes Hoffmann nach seiner Rückkehr eine geschwächte Position innehatte, da die Brutalität der Regierungstruppen und des Freikorps auch unschuldige Menschen getötet hatte. Die Darstellung behandelt die elementaren Probleme der Nachkriegszeit, darunter Nahrungsmittelknappheit, die Spanische Grippe (1918/19) und die Reparationsforderungen nach dem Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919, die Unmut über deutsche Gebietsverluste und die Hoffnungen auf Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm mit Selbstbestimmungsrecht der Völker. Der Text zeigt, dass Regierungen im Reich und in Bayern mit Passivität und Obstruktion auf alliierte Forderungen reagierten, anstatt Konjunkturprogramme und wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen. Eine zeitgenössische Beschreibung des Kulturphilosophen Oswald Spengler vom 6. Juni 1919 illustriert die Sicherheitssituation Münchens unter Militärverwaltung mit Barrikaden und Stacheldrahtverhauen.
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Kurzfakten
Zeitraum
Nach Ende Münchner Räterepublik, 1919
Ministerpräsident
Johannes Hoffmann (SPD)
Versailler Vertrag
28. Juni 1919
Epidemie
Spanische Grippe 1918/19
Zeitzeuge
Oswald Spengler (1880-1936)
Zeugnis-Datum
6. Juni 1919
Verwaltungsform München
Militärverwaltung
Politische Partei Hoffmann
SPD
Textauszug
Nach der Niederschlagung der Räterepublik kehrte die bayerische Regierung zurück. Die Lage blieb aber angespannt. Hunger, Krankheiten und die Last der Kriegsrepara-tionen belasteten das Land. Der Versailler Vertrag und die wirtschaftlichen Probleme führten zu Unzufriedenheit. Die Regierung reagierte nicht ausreichend auf diese Herausforderungen.
Verpasste Chancen einer neuen Nachkriegsordnung
Nach dem Ende der Münchner Räterepublik kehrte der sozialdemo-kratische Ministerpräsident Johannes Hoffmann zurück, allerdings war seine Position bereits sehr geschwächt, da nicht zuletzt die Anhänger der SPD entsetzt waren über die Brutalität der Regierungstruppen und der Freikorps, die auch völlig unschuldige und unbeteiligte Menschen getötet hatten. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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