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BayernHistory
07 Blutige Niederschlagung der Münchner Räterepublik
Kapitel
Teil der Ausstellung: Das Labyrinth – 100 Jahre Hitlers Festungshaft
Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory
Der Beitrag behandelt die blutige Niederschlagung der Münchner Räterepublik 1919. Man erfährt, dass nach der Ermordung Kurt Eisners die Räterepublik am 7. April 1919 von USPD-Mitgliedern ausgerufen wurde, während das bayerische Kabinett unter Johannes Hoffmann am 18. März 1919 nach Bamberg floh. Die Darstellung dokumentiert, dass Ende April/Anfang Mai 1919 Regierungstruppen und Freikorps die Räterepublik blutig niederschlugen: Polizeilichen Ermittlungen zufolge starben zwischen dem 30. April und 8. Mai 1919 insgesamt 557 Menschen, darunter 42 standrechtlich Erschossene der Roten Armee und 144 Einwohner. Der Beitrag enthält Zeitzeugenberichte von Ernst Niekisch, Rudolf Heß und Oskar Maria Graf, die Kämpfe, Tötungen und Gefangennahmen in München schildern, sowie die Information, dass Ernst Niekisch wegen Beihilfe zum Hochverrat zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt wurde, die er in Niederschönenfeld mit Ernst Toller und Erich Mühsam verbüßte.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.
Kurzfakten
Ausrufung Räterepublik
7. April 1919
Flucht bayerisches Kabinett
18. März 1919 nach Bamberg
Zeitraum Kämpfe
30. April bis 8. Mai 1919
Todesfälle insgesamt
557 Menschen
Standrechtlich Erschossene
42 Angehörige Rote Armee, 144 Einwohner
Vorsitzender Arbeiter- und Soldatenrat
Ernst Niekisch (1889-1967)
Strafe Ernst Niekisch
zwei Jahre Festungshaft Niederschönenfeld
Mitgefangene
Ernst Toller, Erich Mühsam
Bayerisches Kabinett
Johannes Hoffmann (1867-1930)
Textauszug
Nach dem Tod von Kurt Eisner riefen Revolutionäre 1919 die Münchner Räterepublik aus. Die Regierung floh, und die Räterepublik wurde von sozialistischen und später kommunistischen Kräften geleitet. Die Reichsregierung entsandte Truppen, die die Räterepublik blutig niederschlugen. Viele Menschen wurden getötet oder verhaftet.
Blutige Niederschlagung der Münchner Räterepublik
Nach der Ermordung Kurt Eisners verschärfte sich das politische Klima. Den Anhängern der Republik war klar, dass ihre Gegner vor Mord nicht zurückschreckten. Dies radikalisierte beide Seiten, die Anhänger der Republik ebenso wie ihre Gegner. Das bayerische Kabinett unter Johannes Hoffmann (1867-1930) und der Bayerische Landtag flohen am 18. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
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