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BayernHistory
Displaced Persons
and time keeps draggin‘ on
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Part of the collection: Musik Geschichte & Szene
Contents of this entry in the BayernHistory app
Der Beitrag behandelt die Geschichte der Displaced Persons (DPs) nach dem Zweiten Weltkrieg und ihre Situation in Deutschland. Man erfährt, dass circa 10,8 Millionen deportierte Menschen – Zwangsarbeiter, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Juden, Sinti und Roma – sich kriegsbedingt außerhalb ihrer Heimatländer aufhielten und von den Alliierten betreut wurden. Die Darstellung zeigt, dass die deutsche Bevölkerung den DPs kritisch gegenüberstand und den Begriff oft als Schimpfwort verwendete. Speziell für das DP-Lager in Landsberg wird dokumentiert, dass es am 9. Mai 1945 in der Saarburgkaserne entstand, zeitweise über 7.000 Menschen beherbergte und später als rein jüdisches Lager mit maximal 4.729 Bewohnern zum zweitgrößten DP-Lager der Amerikanischen Besatzungszone wurde. Der Beitrag berichtet von Kultureinrichtungen, Schulen, einer Lagerzeitung („Jidisze Cajtung"), einem Orchester und einer eigenen Polizei im Lager sowie von der Schließung des Lagers 1950 nach der Auswanderung der meisten jüdischen DPs nach Israel und Übersee.
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Key facts
Zeitraum
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Gesamtzahl Displaced Persons in Deutschland
circa 10,8 Millionen
Kategorien der DPs
Zwangsarbeiter, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Juden, Sinti und Roma
DP-Lager Landsberg gegründet
9. Mai 1945
Unterkunftsort
Saarburgkaserne
Ursprüngliche Kapazität Saarburgkaserne
2.500 Soldaten
Maximale Belegung Saarburgkaserne
über 7.000 DPs
Maximale jüdische Belegung Landsberg
4.729 Personen
Rang des Landsberger Lagers
zweitgrößtes DP-Lager der Amerikanischen Besatzungszone
Lagerzeitung
Jidisze Cajtung
Schließung Lager Landsberg
1950
Text excerpt
"and time keeps draggin‘ on"
aus dem Lied "Folsom Prison Blues"
Was waren Displaced Persons?
Wie sie sicher wissen gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in Mitteleuropa Millionen deportierter Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur verschleppt worden waren, z.B. Zwangsarbeiter, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Juden und Sinti und Roma. Die Alliierten bezeichneten diese staatenlosen Menschen als „Displaced Persons“, abgekürzt DPs, da sie sich kriegsbedingt außerhalb ihres Herkunftslandes aufhielten und nicht ohne Hilfe in ihre Heimat zurückkehren konnten. Zeitweise lebten circa 10,8 Millionen von ihnen in Deutschland.
Wie ging es den Displaced Persons?
Viele dieser Menschen befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand, denn sie waren mangelernährt und durch die Zwangsarbeit demoralisiert. … Continue reading in the BayernHistory app.
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Categories:📍 Landsberg am LechJohnny CashJüdisches LebenNachkriegszeit
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