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BayernHistory

Displaced Persons

and time keeps draggin‘ on
Teil der Sammlung: Musik Geschichte & Szene
Jüdische Displaced Persons essen im DP Lager Landsberg, Bildquelle: https://collections.ushmm.org/search/catalog/pa18548, aufgerufen am 6. Juni 2024, United States Holocaust Memorial Museum

Inhalte des Beitrags in der App BayernHistory

Der Beitrag behandelt die Geschichte der Displaced Persons (DPs) nach dem Zweiten Weltkrieg und ihre Situation in Deutschland. Man erfährt, dass circa 10,8 Millionen deportierte Menschen – Zwangsarbeiter, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Juden, Sinti und Roma – sich kriegsbedingt außerhalb ihrer Heimatländer aufhielten und von den Alliierten betreut wurden. Die Darstellung zeigt, dass die deutsche Bevölkerung den DPs kritisch gegenüberstand und den Begriff oft als Schimpfwort verwendete. Speziell für das DP-Lager in Landsberg wird dokumentiert, dass es am 9. Mai 1945 in der Saarburgkaserne entstand, zeitweise über 7.000 Menschen beherbergte und später als rein jüdisches Lager mit maximal 4.729 Bewohnern zum zweitgrößten DP-Lager der Amerikanischen Besatzungszone wurde. Der Beitrag berichtet von Kultureinrichtungen, Schulen, einer Lagerzeitung („Jidisze Cajtung"), einem Orchester und einer eigenen Polizei im Lager sowie von der Schließung des Lagers 1950 nach der Auswanderung der meisten jüdischen DPs nach Israel und Übersee.
Vollständiger Beitrag: kostenfrei in der App BayernHistory.

Kurzfakten

Zeitraum
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Gesamtzahl Displaced Persons in Deutschland
circa 10,8 Millionen
Kategorien der DPs
Zwangsarbeiter, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Juden, Sinti und Roma
DP-Lager Landsberg gegründet
9. Mai 1945
Unterkunftsort
Saarburgkaserne
Ursprüngliche Kapazität Saarburgkaserne
2.500 Soldaten
Maximale Belegung Saarburgkaserne
über 7.000 DPs
Maximale jüdische Belegung Landsberg
4.729 Personen
Rang des Landsberger Lagers
zweitgrößtes DP-Lager der Amerikanischen Besatzungszone
Lagerzeitung
Jidisze Cajtung
Schließung Lager Landsberg
1950

Textauszug

"and time keeps draggin‘ on" aus dem Lied "Folsom Prison Blues" Was waren Displaced Persons? Wie sie sicher wissen gab es nach dem Zweiten Weltkrieg in Mitteleuropa Millionen deportierter Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur verschleppt worden waren, z.B. Zwangsarbeiter, politische Gefangene, Kriegsgefangene, Juden und Sinti und Roma. Die Alliierten bezeichneten diese staatenlosen Menschen als „Displaced Persons“, abgekürzt DPs, da sie sich kriegsbedingt außerhalb ihres Herkunftslandes aufhielten und nicht ohne Hilfe in ihre Heimat zurückkehren konnten. Zeitweise lebten circa 10,8 Millionen von ihnen in Deutschland. Wie ging es den Displaced Persons? Viele dieser Menschen befanden sich in einem schlechten Gesundheitszustand, denn sie waren mangelernährt und durch die Zwangsarbeit demoralisiert. … Weiterlesen in der App BayernHistory.
In der App verfügbar: 🎧 1 Audiobeitrag · 🔗 3 Weiterführende Links
Datensatz-ID: BHA-E-13383
Kategorien: 📍 Landsberg am LechJohnny CashJüdisches LebenNachkriegszeit
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Nutzungshinweis

Eintrag aus BayernHistory von dieKunstBauStelle e. V. Die Nutzung für Bildung, Forschung, Tourismus und Erinnerungskultur ist mit Quellenangabe gestattet. Vollständiger Datenexport oder automatisierte Auswertung sind nicht erlaubt.

Zitierempfehlung: BayernHistory (dieKunstBauStelle e. V.): Displaced Persons. App BayernHistory / https://www.bayernhistory.de/output/entries/BHA-E-13383-de.html (Zugriff am 01.09.2026)